Viele Symptome, Schwierigkeiten, Probleme, die wir so haben können, sind entstanden durch Beziehungserfahrungen im Kontext mit anderen Menschen, Lebewesen, Umständen, Orten. Das heißt: wenn uns das Eine oder Andere schwer fällt bzw. gar nicht möglich ist, so liegt das nicht grundlegend an unserer Person sondern an dem, was wir erlebt und auch was wir vermisst haben.
Als erwachsene Menschen gelangen wir in die Verantwortung zu schauen, was wir damit machen. Ob wir es nun versuchen zu verdrängen, ob wir versuchen uns dafür zu interessieren, ob wir etwas Neues lernen möchten, ob wir nach heilender Linderung Ausschau halten – all das sind mögliche Versuche mit etwas Beschwerlichen zu leben.
Wir gehen gemeinsam auf die Forschung nach dem Potenzial, dem wesenhaften Sinn hinter den Symptomen. Der Einsicht folgend: „Jeder noch so leidvollen Erfahrung wohnt ein Strom der Entwicklung zum Guten inne“ (Karin A. Pixner, Menschlichkeit und Zerstörung, 2022), wenden wir uns mit Methoden der Tiefenpsychologie, Körperpsychotherpie, Gestalttherapie, Phänomenologie u.v.m. der Forschung des individuellen Heilungsweges zu.
Erlösung finden wir, wenn wir den Sinn unseres Lebensweges mit seinen Herausforderungen finden und verwandeln in ein neues, lebendiges und tiefgehend bewusst entwickeltes und frei und eigenständig geführtes Leben.